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Übersicht über die Dozenten der Kurse seit 2004


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Silvio Dalla Torre, Rostock
Kontrabass

Silvio Dalla Torre stammt aus einer deutsch-italienischen Familie und wurde in Kempten/Allgäu geboren. Nach dem Musikstudium in Augsburg, München und Wien wirkte er 20 Jahre lang als Solo-Kontrabassist von Opern- und Sinfonieorchestern in Deutschland, der Schweiz und Belgien. Er unterrichtete als Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Detmold und war in mehreren von ihm gegründeten Kammermusikensembles aktiv. Anfang 2002 wurde Dalla Torre zum Professor für Kontrabass und Kammermusik an die Hochschule für Musik und Theater Rostock berufen. Seine umfangreichen Studien und Analysen "historischer und moderner Kontrabass-Spieltechniken" führten zur Etablierung einer inzwischen vieldiskutierten Methode, die er unter Einbeziehung verschiedenster Einflüsse entwickelt hat. Dalla Torre gab Meisterklassen in Deutschland und dem europäischen Ausland, in den USA, Kanada und China. Als Kammermusiker und Solist ist er international tätig, sowohl mit Kontrabass als auch Bassetto. Dabei handelt es sich um eine Bassvioline in Quintenstimmung, die Dalla Torre erforscht und deren Neubau er mitkonzipiert hat. Silvio Dalla Torre gründete 2004 den "sidatoverlag". Er war mehrfach Juror internationaler Wettbewerbe und wirkt journalistisch mit Fachartikeln zu vielfältigen Themen rund um den Kontrabass. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, zu einer Begegnung der vielfältigen Kontrabass-Spielkulturen beizutragen und sieht dafür im „Kontrabass-Kaleidoskop“ ein buntes Forum, für das er auf einen festen Platz in der internationalen Kontrabass-Szene hofft. Silvio Dalla Torre comes from a German-Italian family and was born in Kempten/Allgäu. After studying music in Augsburg, Munich and Vienna he worked for 20 years as solo double bass player in opera and symphony orchestras in Germany, Switzerland and Belgium. He taught as a visiting lecturer at the School of Music in Detmold and played an active part in several of the chamber music ensembles he established there. At the beginning of 2002 Dalla Torre was appointed Professor of Double Bass and Chamber Music at the Rostock School of Music and Theatre. His extensive research and analyses of "historical and modern double bass playing techniques" led to the establishment of what has become a much-discussed method which owes its origin to a wide range of influences. Dalla Torre has given master classes both in Germany and all over Europe, in the USA, Canada and China. As a chamber musician and soloist he appears internationally, both on the double bass and the bassetto. This is a bass violin with fifth tuning that Dalla Torre researched and helped to design. In 2004 Silvio Dalla Torre founded the music publishing house sidato-verlag. He has often been a juror in international competitions and also works as a journalist producing specialist articles on many topics concerned with the double bass. He has made it his mission to bring together the diverse double bass playing cultures and sees the Double Bass Kaleidoscope as a suitable forum to stimulate and enrich the international double bass scene.



Christine Dannenberg, Hamburg
Diplomrhythmikerin



Prof. Gerhart Darmstadt, Hamburg
Violoncello















Viola de Hoog, Amsterdam
Barockvioloncello

Viola de Hoog studierte Cello am Sweelinck Conservatorium in Amsterdam bei Anner Bijlsma und Lidewij Scheifers. Nachdem sie ihr Studium mit einem Diplom für Solo- und Kammermusik abgeschlossen hatte, widmete sie sich hauptsächlich der Kammermusik, wobei sie sowohl modernes als auch barockes Cello spielte. 1986 war sie Finalistin beim „First International Baroque-cello Competition“ in Paris. Viola de hoog ist Cellistin des „Schönberg String quartet“, mit dem sie Aufnahmen für Koch-Schwann, Olympia und Attaca machte. Chandos veröffentlichte 2001/2003 9 CDs mit dem gesamten Repertoire für Streichinstrumente von Schönberg, Webern, Berg und Zemlinsky. Mit historischen Instrumenten tritt Viola de Hoog mit dem Ensemble Schönbrunn auf; dieses Ensemble spielte bereits in ganz Europa, in den USA und Fernost (Indonesien) und nahm zahlreiche CDs für Globe und Channel Classics auf. Von 1985 bis 2001 war sie erste Cellistin in Jos van Immerseel’s Orchester Anima Eterna. Als erste Cellistin (Basso Continuo) wirkte sie bei Opernproduktionen mit dem Radio Kamerorkest und Het Nederlands mit und trat mit vielen herausragenden Ensembles wie Tafelmusik (Toronto), The Baroque Orchestra of the Dutch Bach Society, Concerto Köln, Al Ayre Espagnole und Sir John Eliot Gardiner’s English Baroque Solists bei Bach Cantata Pilgrimage (2000) auf. Auch im Orchestre Révolutionnaire et Romantique spielte Viola de Hoog das erste Cello. Das Repertoire all dieser Ensembles reicht vom frühen 17. bis ins 21. Jahrhundert. Viola de Hoog lehrt Barockcello und Kammermusik am Conservatorium van Amsterdam, am Utrecht Conservatorium und an der Hochschule für Künste in Bremen. Sie gibt regelmäßig Masterclasses in Israel, Kanada und Spanien.



Kati Debretzeni, London
Violine

Kati Debretzeni wurde in Transilvanien geboren und emigrierte am Alter von 15 Jahren nach Israel. Sie beendete Studien an der Musikakademie von Tel Aviv bei Ora Shiran und studierte Barockvioline bei Catherine Mackintosh und Walter Reiter an der königlichen Hochschule von Musik in London. Seitdem spielte sie in allen führenden Orchestern mit historischen Instrumenten Großbritanniens. Kati Debretzeni gab Kurse und Workshops an der Birmingham Universität, Großbritannien; Prachatice, Tschechische Republik; Early Music Workshop Jerusalem, Israel; Early Music Workshop an der Penn State Universität, USA; Royal Scottish Accademy of Music and Drama, Glasgow, Großbritannien u. a.



Patrick Denecker, Antwerpen
Doppelrohrblasinstrumente

Patrick Denecker studied recorder and early music at the Antwerp Royal Conservatory (Belgium). He won awards in international music contests. Several years he devoted to contemporary music when leading Belgian composers dedicated works to him. For his interpretation of 20th century music he received an award of the Flemish Government. More and more he gives concerts with ensembles interested to push out frontiers in the field of performance and do not avoid the experiment as such. Hence they mostly gain new insights… In 1995 he founded the ensemble La Caccia . This ensemble plays vocal and instrumental music of the Middle Ages and the Renaissance. Although La Caccia’s main repertoire is situated in the field of the alta capella music (i.e. reeds and brass), also bassa capella (soft instruments) and a capella music (purely vocal) are its concert items. While La Caccia brings into focus late medieval and renaissance repertoire for alta, bassa and a capella formations, the ensemble La Caccia Consort gives depths to the vocal and instrumental music from the Renaissance and Baroque, but without the alta capella. As a flautist he’s interested in the extensive repertoire of the recorder and therefore constantly in search of unknown works from the 17th till 19th century, worth being listened to. He performed at important festivals all over the world. Patrick Denecker has made many CD recordings e.g. for the labels Ricercar and Pavane.



Bruce Dickey, Sala Bolognese (Italien)
Zink

Bruce Dickey spielte Trompete, bevor er in Kontakt mit der Blockflöte kam, die seine Neugierde auf Alte Musik weckte. An der Indiana University School of Music erwarb er einen Abschluss in Musikwissenschaft, bevor er an die Schola Cantorum Basiliensis kam. Dort verlagerte sich sein Interesse auf Anregung von Edward H. Tarr bald auf den Zink (Cornetto), für den er bahnbrechende Arbeit leistete, sowohl als Spieler wie als Forscher. Bald konnte er eine eigene Zinken-Klasse in Basel aufbauen, die er bis heute erfolgreich führt. Bruce Dickey verfolgt eine viel beachtete Karriere als Solist und konzertierte mit den namhaftesten Ensembles und Dirigenten auf dem Feld der Alten Musik. Zusammen mit dem Posaunisten Charles Toet gründete er das Ensemble "Concerto Palatino", das sich einen hervorragenden internationalen Ruf erworben hat. Neben seiner Klasse in Basel unterrichtete er gastweise auch an namhaften Ausbildungsinstituten in Europa, den USA, Kanada und Japan. Seine reichhaltige Publikationstätigkeit umfasst etliche wichtige Referenz-Artikel zu seinem Instrument sowie Repertoire- und Quellenstudien zur Spielpraxis (besonders Basler Jahrbuch 3/1981). In seiner umfangreichen Diskographie sind mit der Marienvesper von Francesco Cavalli sowie Messen und Motetten von Christoph Strauss zwei jüngere Produktionen für SCB-Documenta Serie bei harmonia mundi France hervorzuheben.



Ulrike Dietrich,




Genova & Dimitrov, Hannover
Leitung Klavier-Duo

Ein symbiotisches Fabelwesen mit vier Händen“ Attila Csampai (Stereoplay) Die aufsehenerregende internationale Konzerttätigkeit des Klavierduos Genova & Dimitrov begann mit dem Gewinn aller renommierten Klavierduo-Wettbewerbe wie dem ARD-Musikwettbewerb München, dem Dranoff Klavierduo-Wettbewerb Miami, dem Tokio Klavierduo-Wettbewerb und dem Bellini-Musikwettbewerb (Italien). Seitdem wurde das Duo von Publikum und Presse in großen Konzertsälen in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Afrika hoch gelobt und gefeiert. Es erhielt Einladungen zu Musikfestivals, wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musikfestival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Schwetzinger Festspielen, dem Musikfestival Gstaad, dem MDR-Musiksommer, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, dem Bebersee-Musikfestival, den Niedersächsischen Musiktagen, dem Klavierfestival La Roque d'Antheron, dem Al Bustan Musikfestival Beirut, dem Ravello Musikfestival, dem Woodstock Mozart Festival und dem Music Festival of the Hamptons, den WDR-Konzerten Köln, den Sofia Musikwochen, dem Chopin Klavierfestival in Duszniki und dem Gdansk Musikfestival. 2002 traten Genova & Dimitrov bei der Eröffnung der Olympischen Spiele in Salt Lake City, sowie bei der EXPO 2000 in Hannover auf. Unter der Leitung von Eiji Oue, Ari Rasilainen, Hannu Lintu, Emil Tabakov, Alun Francis, Toshiyuki Kamioka, Leos Svarovsky, Robin Gritton und Alexander Rudin spielte das Klavierduo mit den Rundfunkorchestern in München, Hannover, Sofia, Bukarest, sowie dem New World Symphony, dem Pacific Symphony und dem Savannah Symphony, dem NDR-Chor Hamburg, dem Sofia Philharmonic, dem Beijing Symphony, dem Moscow Symphony, der Ukrainischen Nationalphilharmonie, den Kapstadt Philharmonikern, dem Musica Viva Moskau, dem Minsk Orchestra, der Polnischen Kammerphilharmonie. Zu den Saison-Höhepunkten gehören die Auftritte der Künstler bei den SWR-Konzerten "Internationale Pianisten Mainz", bei den Russe Musiktagen, bei der Eröffnung des Paderewski-Klavierwettbewerbs in Polen, mit den Stuttgarter Philharmonikern und dem Nationalrundfunkorchester Sofia. Weiter stehen Konzerttourneen in den USA, Mexiko, Südafrika, Namibia, China, Japan, Italien und Dänemark, sowie auch die Meisterklasse in der Landesmusikakademie Sachsen-Anhalt Kloster Michaelstein im Kalender von Genova & Dimitrov. Ferner ist die Veröffentlichung der neuen CD der Künstler mit dem Münchner Rundfunkorchester, Ltg. Ulf Schirmer geplant, die die Konzerte von Felix Medelssohn-Bartholdy (E-Dur und As-Dur) beinhaltet. 2010 wurden Genova & Dimitrov ausserdem als künstlerische Leiter des Internationalen Dranoff-Klavierduo-Wettbewerbs in Miami berufen. Beim Label cpo liegen inzwischen acht CDs vor, darunter eine Vielzahl von Weltersteinspielungen der Klavierduo-Werke von Schostakowitsch, Johann Christian Bach, Clementi, Vladigerov und Casadesus. Die Einspielungen der Konzerte von Martinu und Schnittke mit der NDR-Radiophilharmonie und Eiji Oue und dem SWR-Rundfunkorchester unter Alun Francis (Milhaud, Poulenc und Casadesus) erhielten hervorragende Rezensionen in der Fachpresse und den internationalen Rundfunkanstalten. Nach „America for Two“ mit Werken von Gershwin, Copland und Bernstein erschien zuletzt die CD „Favourite Flavors“ mit Werken von Ravel. Ferner wirkte das Duo an zahlreichen internationalen Fernseh- und Rundfunkproduktionen mit. Genova & Dimitrov begannen mit fünf Jahren ihren Klavierunterricht und hatten beide im Alter von neun Jahren ihre ersten öffentlichen Solo-Auftritte mit Orchester. Nach der solistischen Ausbildung an der Musikhochschule Sofia bei Prof. Ganev studierten sie an der Musikhochschule Hannover bei deren Mentor Prof. Vladimir Krainev. 2005 waren sie die jüngsten Juroren beim ARD-Musikwettbewerb München und 2008 beim Internationalen Klavierwettbewerb in Almaty. Heute geben sie weltweit Meisterklassen und leiten seit 2008 die neu eröffnete Klavierduo-Klasse an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. 2010 gründeten die beiden Pianisten in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Auetal, Grafschaft Schaumburg, die neue Konzertreihe "Junge Musikelite". Den in Bulgarien geborenen Pianisten griechischer Abstammung wurde aufgrund ihrer herausragenden künstlerischen Leistungen von der Bundesregierung die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen. Heute lebt das Duo bei Hannover, in Miami und in Sofia. Weitere lnformationen unter: www.piano-duo.com



Paul Dombrecht, Amsterdam
Oboen

Paul Dombrecht ist einer der angesehensten Oboisten Europas. Seinen Ruf erlangte er nicht nur als Dozent und Solist für moderne Oboe, sondern ebenso sehr durch seine Autorität im Gebiet der historischen Instrumente und der Interpretation alter Musik (18. und 19. Jahrhundert). 1989 gründete er das Orchester „Il Fondamento„, das sich auf die Aufführung der Musik des 18. und 19. Jh. auf authentischen Instrumenten spezialisiert hat. Er ist auch Gründer und Leiter des Ensembles „Octophoros„, welches Musik der selben Zeit für Bläser spielt. Außerdem ist er aktiv in verschiedenen anderen Kammermusikensembles. Als Operndirigent führte er mit „Il Fondamento„ und anderen, auch modernen, Orchestern Opern von Händel, Mozart, Traetta, Gluck u.a. auf Seine wichtigsten Aufnahmen als Solist, im Kammermusikensemble, oder als Dirigent machte er für Seon, Harminia Mundi, Astree, Opus 111, Accent, Vanguard Classics unter Passacaille Collection, Passacaille en Fuga Libera. Beim letztegenannten Label werden seit 2004 verschiedene erfolgreiche CD´s herausgebracht, mit Werken von J.F.Fasch (Diapason d’or und andere Auszeichnungen), Telemann (Weihnachtskantaten), das gesamte Orchester- ,Vokal- und Instrumentalwerk von J, Ch. de Arriaga.



William Dongois, Pontoise (Frankreich)
Zink

William Dongois unterrichtete nach einem Studium der Trompete am Konservatorium von Reims und am Conservatoire National Superieur de Musique in Paris zunächst selbst Trompete am Konservatorium von Reims. Parallel dazu war er Mitglied des dortigen Orchesters. Auf den Zink aufmerksam geworden, studierte er bei Olivier Trachier Harmonielehre und Kontrapunkt sowie Zink bei Jean-Pierre Canihac. William Dongois schloss seine Ausbildung mit einem Studium bei Bruce Dickey an der Schola Cantorum in Basel ab. Als Mitglied des Ensembles La Fenice erhielt William Dongois 1990 und 1992 die ersten Preise der Wettbewerbe in Brügge und Malmö. Seitdem spielt er als international gefragter Spezialist bei Ensembles wie Hespérion XX, Les Sacqueboutiers de Toulouse, Concerto Palatino, Tragicomedia, Taverner’s Players, Gabrieli’s Players, Elyma, Musica Fiata, Weser Renaissance und unter der Leitung von Joshua Rifkin, Philippe Herreweghe oder Rene Jacobs. Durch seine Beschäftigung mit Fragen zum Bau und Klang seines Instrumentes entwickelt er die Aufführungspraxis der Musik für Zink weiter. William Dongois unterrichtet in Meisterkursen Zink und Improvisation und ist Professor am Konservatorium von Genf.



Renate Droysen von Hamilton,
Dipl.-Musikpädagogin















Andreas Drust, Magdeburg
Apotheker

Andreas Drust aus Magdeburg ist Apotheker. Seinen erfolgreichen Studien der Pharmazie 2003 in Braunschweig lässt er seither das Studium der Humanmedizin folgen. Weiterhin ist er tätig als Doktorand am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Otto-von-Guericke-Universität und als Referent der Apothekerkammer Sachsen-Anhalt.



Lorenz Duftschmid, Freiburg/Graz
Viola da ganba

Lorenz Duftschmid erhielt seine musikalische Ausbildung am Musikgymnasium bei Linzer und Wiener Musikern, sowie an der Schola Cantorum in Basel/Schweiz in der Klasse von Jordi Savall, die er mit Auszeichnung abschloss. Danach folgten lange Jahre, in denen er mit erstrangigen Ensembles die ganze Welt bereiste. Mehr als 70 CD- Einspielungen dokumentieren dies. Heute widmet sich Lorenz Duftschmid als Solist und Dirigent fast ausschließlich seinen eigenen Ensembles Armonico Tributo und AnLeuT. Produktionen mit szenischer Musik, die künstlerischen Inszenierungen großer Barockfeste mit mehr als 70 Künstlern sowie Auftritte bei den Musikfestivals Madrid-Prado, Oslo Chambermusic, Lissabon-Gulbenkian, Festival van Flandern,Paris-Louvre, Berkley-Early Musik Festival, LIVA, Versailles, City-Hall HongKong, Colon-Buenos Aires und den Bach Tagen-Nantes zeigen beispielhaft die breite Fächerung der musikalischen Intention. Die Serie von eigenen CDs begann mit Solowerken von Georg Philipp Telemann und Johannes Schenck sowie Ensemblewerken von Johann Heinrich Schmelzer, Johann Joseph Fux, Heinrich Ignaz Franz Biber und Georg Muffat. Künstlerischen Austausch – eine der Maximen des Musikers Lorenz Duftschmid – pflegt er darüber hinaus im Rahmen seiner Gastprofessur für Viola da gamba und historische Aufführungspraxis an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz und der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen/Deutschland sowie als musikalischer Leiter der Internationalen Kammermusiktage Raumberg bis 2000 und der Internationalen Woche der Alten Musik in Krieglach. 2001 wurde Lorenz Duftschmid für seine kulturellen Verdienste der Große Josef Krainer - Preis zuerkannt. 2003 begann Lorenz Duftschmid mit der Gesamteinspielung der französischen Gambenliteratur bei den Labels cpo (Osnabrück) und Ambroisie (Paris) und er gründete die Johann Joseph Fux – Madrigalisten. 2004 wird er u.a. beim Leipziger Bachfest dirigieren sowie zusammen mit Philipp Harnoncourt (Regie) die szenische Monteverdi – Produktion ballo.mortale an der Kammeroper Wien leiten. Lorenz Duftschmid received his musical education at the Musikgymnasium from Linzer and Viennese musicians as well as at the Schola Cantorum in Basel in the studio of Jordi Savall where he graduated with honors. For many years following this, he traveled extensively with world class ensembles, a fact documented by the over 70 recordings on which he has played. Presently he dedicates himself almost exclusively as a soloist and conductor to his own ensembles Armonica Tributo and AnLeuT. He is a guest professor for viola da gamba and historical performance practice at the Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz and the Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen. In 2001 Duftschmid received the Große Josef Krainer Prize for his cultural contributions. In 2003 he founded the Joseph Fux Madrigalisten and began a recording project whereby he will record the entire French viola da gamba repetoire with the label cpo (Osnabrück) and Ambrosie (Paris).